Spielbetrieb im Amateurfußball in Baden-Württemberg


PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V. vom 23.03.2021

Lockdown verlängert – Entscheidung Spielbetrieb fällt nach Ostern
Karlsruhe. Seit der Ministerpräsidenten-LKonferenz gestern ist klar: der Lockdown wird bis mindestens zum 18. April 2021 verlängert. Der erhoffte Öffnungsschritt 4 des Stufenplans kann angesichts der aktuellen Infektionszahlen nicht realisiert werden. Der Verbandsvorstand trifft nach Ostern die finale Entscheidung zur Saison 2020/21.
Für den Sport gelten nach dem gestrigen Beschluss die seit dem 8. März gültigen Regelungen weiter. In Abhängigkeit von dem Inzidenzwert je Land- oder Stadtkreis ist ein Gruppentraining für max. 20 Kinder unter 15 Jahren (unterhalb 100) bzw. ein Gruppentraining von max. zehn Personen über 15 Jahren (unterhalb 50) möglich. Aktuell ist im Badischen Fußballverband in allen Land- und Stadtkreisen die 50er-Schwelle überschritten, nur wenige liegen unter 100.
Für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab dem Stichtag 9. Mai müsste direkt nach dem 18. April flächendeckend Mannschaftstraining möglich sein. „Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es unwahrscheinlich, dass diese Punktlandung gelingt“, betont bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß.
Die endgültige Entscheidung über die Saison 2020/21 beschließt der Verbandsvorstand in der Woche nach Ostern. Zuvor beraten der Jugend- und Spielausschuss noch weitere Detailfragen, wie beispielsweise den Umgang mit dem bfv-Rothaus-Pokal und dem Sport-Lines Pokal der Frauen. Für die laufende Woche ist außerdem ein Gespräch zwischen den Vereinen der Herren-Oberliga Baden-Württemberg und der zuständigen Spielkommission geplant.

PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V.
Nr. 07/2021 vom 11. Februar 2021
Spielbetrieb: Austausch läuft
Karlsruhe. Die Bund-Länderkonferenz hat gestern die Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März 2021 beschlossen. Das bedeutet auch für den Fußball in den Amateurklassen weiterhin die Aussetzung des Trainings- und Spielbetriebs. Auf dieser Grundlage wird nun der finale Fahrplan festgelegt.
Klar ist, dass eine reguläre Durchführung der Saison 2020/21 mit Vor- und Rückrunde nicht mehr möglich ist. Für das alternative Vorgehen legt der § 4c der bfv-Spielordnung den Rahmen fest. Welche Regelung davon zu welchem Zeitpunkt zur Anwendung kommen kann und soll,
wird nun im Jugend- und Spielausschuss final festgelegt. Wie schon in der Vergangenheit, wird das weitere Vorgehen anschließend mit den Vereinen besprochen und diskutiert.
Am Ende dieses Prozesses steht dann eine Beschlussvorlage für den Verbandsvorstand.

Die Beschlussvorlage, die der Spiel- und der Jugendausschuss des bfv vorgelegt haben, sieht zwei grundsätzliche Szenarien vor:
Ist es möglich, den Spielbetrieb bis zum 9. Mai 2021 wieder aufzunehmen, soll die Saison 2020/21 nach Beendigung der Vorrunde gewertet werden. Kann der Spielbetrieb bis zu diesem Datum nicht wieder starten, wird die Saison nicht fortgesetzt und annulliert.
Beide Szenarien werfen Folgefragen auf, welche die Gremien im Vorfeld detailliert beleuchteten und diskutierten.

Die wichtigste davon:
Wie soll gewertet werden? Die Antwort haben die bfv-Gremien im Einklang mit den Nachbarn aus Württemberg und Südbaden erarbeitet.
Der Vorschlag lautet: Haben alle Mannschaften einer Staffel alle Spiele der Vorrunde bis zum 20.06.2021 absolviert, gilt die Tabelle nach Abschluss der Einfachrunde als Abschlusstabelle zur Ermittlung der Meister, Auf- und Absteiger sowie der Teilnehmer an Aufstiegs- bzw. Entscheidungs- und Relegationsspielen. Haben nicht alle, aber mind. 75%, der Mannschaften einer Staffel, alle Spiele der Einfachrunde bis zum 20.06.2021 absolviert, wird die Abschlusstabelle anhand der Quotienten-Regelung ermittelt. Im Falle einer Annullierung werden keine Auf- und Absteiger ermittelt.